-
21.02.2009
- → Inland
Schulden gestiegen, Einnahmen auch
Wiesbaden/Berlin. Die Schulden der öffentlichen Haushalte sind
im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Die Haushalte von Bund,
Ländern und Gemeinden waren einschließlich
Sonderhaushalte Ende 2008 mit gut 1,5 Billionen Euro am Kreditmarkt
verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag
auf der Grundlage von ersten vorläufigen Ergebnissen
mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das einen Anstieg
um 14,9 Milliarden Euro oder ein Prozent. Gleichzeitig sind die
Steuereinnahmen von Bund und Ländern auch im Januar weiter
gestiegen, wie das Bundesfinanzministerium in Berlin mitteilte. Im
Vergleich zum Januar 2008 nahm der Fiskus 3,4 Prozent, rund 39
Milliarden Euro, mehr ein. Einbußen gab es bei der
Kraftfahrzeug- und der Grunderwerbssteuer (minus 14,5 bzw. 30,7
Prozent). Die Lohnsteuereinnahmen stiegen im Januar um 6,1 Prozent
auf 12,7 Milliarden Euro.
(AFP/ddp/jW)
(AFP/ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland