Zum Inhalt der Seite

Strenger werden

Pyeongchang. Biathleten aus 23 Nationen haben in einem offenen Brief an Weltverbandspräsident Anders Besseberg bei der WM in Pyeongchang härtere Strafen gegen Doping-Betrüger gefordert. Die Sportler reagieren damit auf den Skandal um die unmittelbar vor WM-Beginn überführten drei russischen Weltklasse-Athleten, die laut einem Bericht der ARD vermutlich ein sogenanntes Epo-Biosimilar benutzt haben sollen. Aufgrund von »Übersetzungsproblemen« hat China bislang die Unterschrift unter den offenen Brief verweigert, aus Rußland gab es noch keine offizielle Reaktion.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2009, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!