Zum Inhalt der Seite

Monopolkommission will Ebay beobachten

Bonn. Die deutsche Monopolkommission will das Internet-Auktionshaus Ebay beobachten. Es stehe zu befürchten, daß der Online-Marktplatz seine einzigartige Stellung im Privathandel zulasten der Nutzer mißbrauche, äußerte der Vorsitzende der Kommission, Justus Haucap, am Montag der Journalisten-Internetseite ruhrbarone.de. Man könne vermuten, daß Ebay seine starke Stellung im Online-Markt auf Kosten der Verbraucher ausnutze. »Erst vor kurzem hat die Online-Börse ihre Preise für den Privathandel erhöht. Das sollte man beobachten«, fügte er hinzu. Die Monopolkommission mit Sitz in Bonn ist ein unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik und Regulierung.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!