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Schäuble wollte Akten schreddern

Berlin. Wolfgang Schäuble (CDU) hat 1990 als Bundesinnenminister dafür plädiert, die Stasi-Unterlagen im Zuge der Wiedervereinigung unbesehen zu vernichten. »Ich habe dazu – genau wie Helmut Kohl – geraten, damit die Streitigkeiten der Vergangenheit nicht zu sehr den Wiederaufbau der neuen Länder und damit die Zukunft belasten«, sagt der Politiker am Montag. Er hätte dann aber den Wunsch der frei gewählten Volkskammer nach Aufarbeitung respektiert und eine entsprechende Regelung in den Einigungsvertrag aufgenommen, so Schäuble. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2009, Seite 2, Inland

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