Detroit. Der US-Autokonzern General Motors (GM) braucht möglicherweise noch mehr Geld vom Staat. Der Mutterkonzern von Opel und Saab erklärte am Montag in Detroit, die von der Bush-Regierung bereitgestellten 13,4 Milliarden Dollar würden eventuell nicht reichen, um das Unternehmen vor dem Bankrott zu retten. GM will außerdem auch von der schwedischen Regierung Finanzhilfen. Laut GM-Europachef Carl-Peter Forster hat der Konzern zudem bereits über einen Verkauf der Marke Saab verhandelt. »Jede Option liegt auf dem Tisch«, so der Manager. GM-Chef Rick Wagoner erklärte, sein Unternehmen hätte im Januar ohne die Staatshilfe kein Geld mehr gehabt. Er kündigte eine Schrumpfkur für den größten Autobauer der Welt an. Wie die Konkurrenten Ford und Chrysler kämpft GM derzeit ums Überleben. (AP/jW)
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