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Handball: Vergeigt

Skopje. Kopflos haben die deutschen Handballerinnen ein bronzenes Happyend bei der EM in Mazedonien verspielt. Einen Tag nach dem bitteren 29:32 im Halbfinale gegen Spanien verlor die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich auch das »kleine Finale« gegen Weltmeister Rußland 21:24 (11:17) und mußte sich wie schon bei der EM 2006 mit dem vierten Platz zufriedengeben. Statt Jubel über die nächste Medaille nach WM-Bronze 2007 in Frankreich gab es vier Monate nach dem desolaten elften Platz bei den Olympischen Spielen in Peking phasenweise fast schon Auflösungserscheinungen und wieder nur Tränen – geschlagene 13 Minuten blieb die deutsche Mannschaft ab der 15.Minute ohne eigenen Treffer – und aus einem 8:9-Rückstand wurde ein 8:17, diesen Vorsprung konnte man nicht mehr egalisieren. Kurioserweise hatte man zum Abschluß der Vorrunde das Duell noch mit 27:22 für sich entschieden. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2008, Seite 16, Sport

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