Zum Inhalt der Seite

Thailand: Ringen um die Macht

Bangkok. In Thailand klammern sich die Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra weiter an die Macht. Nach der Auflösung der PPP durch das Verfassungsgericht hat sich die Regierungspartei unter dem Namen Phuea Thai neu gruppiert und das Amt des Ministerpräsidenten ihren kleineren Koalitionspartnern angeboten. Allerdings hat jetzt auch die größte Oppositionspartei angekündigt, sie wolle mit Unterstützung von 250 der 400 Abgeordneten eine neue Regierung bilden. »Phuea Thai will das Amt des Ministerpräsidenten nicht«, sagte der neu gewählte Parteichef Yongyuth Wichaidit vor Journalisten.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!