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Keine Fusion von Bergbauriesen

Sydney. Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton hat wegender Konjunkturflaute sein feindliches Übernahmeangebot für den Konkurrenten Rio Tinto zurückgezogen. Das australische Unternehmen erklärte am Dienstag, der Deal sei wegen des Wirtschaftsabschwungs zu riskant geworden, auch wenn man immer noch von der industriellen Logik eines solchen Zusammenschlusses überzeugt sei. Der Vorstand gehe inzwischen aber nicht mehr davon aus, daß eine Übernahme von Rio Tinto im Interesse der BHP-Aktionäre sei.

BHP hatte im Februar ein offizielles Übernahmeangebot im Umfang von 147,4 Milliarden Dollar vorgelegt. Der weltgrößte Bergbaukonzern bot 3,4 eigene Aktien je Anteilsschein von Rio Tinto. Angesichts des deutlichen Kursrückgangs der Papiere beider Unternehmen hatte der Deal zuletzt noch ein Volumen von rund 68 Milliarden Dollar.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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