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25.11.2008
- → Schwerpunkt
Hintergrund. Geschichte der Citigroup
1812: Gründung der City Bank of New York
1894: Größte Bank der USA
1902: Beginn der internationationalen Expansion
1930: Größte Bank der Welt mit 100 Filialen in 23 Ländern
1933: Die Bank betreut die US-Geschäfte Nazideutschlands bis 1945
1955: Umbenennung in The First National City Bank of New York
1962: Umbenennung in First National City Bank
1976: Umbenennung in Citibank
1989: Die Bilanzsumme der als Citicorp firmierenden Muttergesellschaft beträgt 227 Milliarden US-Dollar
1998: Citicorp und Travelers Group fusionieren zur Citigroup
2000: Nach eigenen Angaben betreut die Gruppe mehr als 120 Millionen Kunden und hat 230000 Mitarbeiter
2003: Die Citigroup verfügt über Aktiva in Höhe von 1,26 Billionen US-Dollar und hat 275000 Mitarbeiter. Vorstandschef wird Charles Prince
2007: Die Gruppe war laut Forbes regelmäßig in den letzten Jahren das größte Unternehmen der Welt
4. November 2007: Prince tritt von allen Ämtern zurück. Er hatte beim offenen Ausbruch der US-Hypothekenkrise im Juli erklärt: »Solange die Musik spielt, muß man tanzen.« Nachfolger wird Vikram Pandit. Die Gruppe verzeichnet erstmals seit 1998 Verluste, die auf knapp zehn Milliarden US-Dollar beziffert werden. Die Bankengruppe besorgt sich 30 Milliarden Dollar neues Kapital, z. T. von Staatsfonds aus dem Mittleren Osten
18. April 2008: Pandit gibt für das erste Quartal Verluste in Höhe von 5,1 Milliarden US-Dollar bekannt und kündigt Zehntausende Stellenstreichungen an
Juli 2008: Die französische Bank Crédit Mutuel kauft die deutsche Filiale der Citibank für 4,9 Milliarden Euro
17. November 2008: Die Citigroup gibt nach vier Verlustquartalen (insgesamt mehr als 20 Milliarden US-Dollar minus) bekannt, daß sie 53000 Stellen streicht.
24. November 2008: Die US-Regierung übernimmt eine Bürgschaft in Höhe von 306 Milliarden US-Dollar und schießt 20 Milliarden Dollar Kapital zu. Die Bank gibt an, daß sie weltweit 200 Millionen Kunden und 352000 Angestellte hat.(jW)
1894: Größte Bank der USA
1902: Beginn der internationationalen Expansion
1930: Größte Bank der Welt mit 100 Filialen in 23 Ländern
1933: Die Bank betreut die US-Geschäfte Nazideutschlands bis 1945
1955: Umbenennung in The First National City Bank of New York
1962: Umbenennung in First National City Bank
1976: Umbenennung in Citibank
1989: Die Bilanzsumme der als Citicorp firmierenden Muttergesellschaft beträgt 227 Milliarden US-Dollar
1998: Citicorp und Travelers Group fusionieren zur Citigroup
2000: Nach eigenen Angaben betreut die Gruppe mehr als 120 Millionen Kunden und hat 230000 Mitarbeiter
2003: Die Citigroup verfügt über Aktiva in Höhe von 1,26 Billionen US-Dollar und hat 275000 Mitarbeiter. Vorstandschef wird Charles Prince
2007: Die Gruppe war laut Forbes regelmäßig in den letzten Jahren das größte Unternehmen der Welt
4. November 2007: Prince tritt von allen Ämtern zurück. Er hatte beim offenen Ausbruch der US-Hypothekenkrise im Juli erklärt: »Solange die Musik spielt, muß man tanzen.« Nachfolger wird Vikram Pandit. Die Gruppe verzeichnet erstmals seit 1998 Verluste, die auf knapp zehn Milliarden US-Dollar beziffert werden. Die Bankengruppe besorgt sich 30 Milliarden Dollar neues Kapital, z. T. von Staatsfonds aus dem Mittleren Osten
18. April 2008: Pandit gibt für das erste Quartal Verluste in Höhe von 5,1 Milliarden US-Dollar bekannt und kündigt Zehntausende Stellenstreichungen an
Juli 2008: Die französische Bank Crédit Mutuel kauft die deutsche Filiale der Citibank für 4,9 Milliarden Euro
17. November 2008: Die Citigroup gibt nach vier Verlustquartalen (insgesamt mehr als 20 Milliarden US-Dollar minus) bekannt, daß sie 53000 Stellen streicht.
24. November 2008: Die US-Regierung übernimmt eine Bürgschaft in Höhe von 306 Milliarden US-Dollar und schießt 20 Milliarden Dollar Kapital zu. Die Bank gibt an, daß sie weltweit 200 Millionen Kunden und 352000 Angestellte hat.(jW)
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