-
24.11.2008
- → Feuilleton
Lohn und Arbeit
In Hollywood droht ein neuer Streik der Schauspieler: Nachdem erste Gespräche mit den großen Filmstudios über neue Tarife gescheitert sind, kündigte die Schauspielergewerkschaft SAG eine Befragung ihrer Mitglieder an. Dabei wollten sich die Verhandlungsführer grünes Licht für Streikdrohungen gegen die Vereinigung der Film- und Fernsehproduzenten (AMPTP) holen, erklärte die SAG am Samstag in Los Angeles. Zugleich versicherte die Schauspielergewerkschaft, daß sie eigentlich keine neuen Streiks in der US-Film- und Fernsehindustrie wolle. Die vorliegenden Angebote der Studios seien aber nicht akzeptabel.
Hollywood leidet noch immer unter den Nachwirkungen des großen Streiks vor einem Jahr. Damals hatten die Drehbuchautoren im Kampf um bessere Löhne für mehr als drei Monate die Arbeit eingestellt, sie wurden von vielen Schauspielern unterstützt. Die Arbeit an unzähligen Filmen und Fernsehserien mußten deshalb unterbrochen werden, viele Fernsehshows fielen ganz aus. Der Arbeitskampf bedeutete für die Studios Milliardenverluste.(AFP/jW)
Hollywood leidet noch immer unter den Nachwirkungen des großen Streiks vor einem Jahr. Damals hatten die Drehbuchautoren im Kampf um bessere Löhne für mehr als drei Monate die Arbeit eingestellt, sie wurden von vielen Schauspielern unterstützt. Die Arbeit an unzähligen Filmen und Fernsehserien mußten deshalb unterbrochen werden, viele Fernsehshows fielen ganz aus. Der Arbeitskampf bedeutete für die Studios Milliardenverluste.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton