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Kirche agitiert an Berliner Schulen

Berlin. SPD-Landes- und -Frak­tions­chef Michael Müller hat den Kirchen im Zusammenhang mit dem Volksbegehren »Pro Reli« eine politische Kampagne in staatlichen Schulen vorgeworfen. Er kritisierte, daß gegenwärtig Religionslehrer im Unterricht Briefe an die Eltern ihrer Schüler verteilen, in denen um Unterschriften für das Volksbegehren auf beigefügten Formularen gebeten werde. Dies sei nicht akzeptabel, betonte Müller.

Die Initiatoren des Volksbegehrens wollen erreichen, daß der verpflichtende Ethikunterricht an den Berliner Schulen wieder abgeschafft wird. Statt dessen soll zwischen Ethik und Religion gewählt werden. Derzeit ist der Religionsunterricht in Berlin ein freiwilliges Fach.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2008, Seite 4, Inland

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