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Schelsky räumt Auftrag von Siemens ein

Nürnberg. Im Prozeß um Millionenzahlungen von Siemens an die unternehmernahe Betriebsräteorganisation AUB hat deren früherer Vorsitzender Wilhelm Schelsky einen Auftrag des Konzerns zum Aufbau der AUB eingeräumt. Schelskys Aufgabe sei es gewesen, ein »demokratisches Gegengewicht« zur IG Metall zu schaffen, erklärte sein Anwalt Jürgen Lubojanski am Dienstag vor dem Nürnberger Landgericht. Es habe aber zu keiner Zeit Einfluß auf Betriebsratswahlen oder Entscheidungen einzelner Betriebsräte gegeben. Den Anklagevorwurf der Beihilfe zur Untreue wies Schelsky über seinen Anwalt zurück, da er alles Geld auftragsgemäß in den Aufbau der AUB gesteckt habe. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2008, Seite 2, Inland

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