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Aus: Ausgabe vom 25.08.2008, Seite 16 / Sport

Olympia-Notizen

Balla Balla I

Peking. Am letzten Olympia-Wochenende fielen zahlreiche Entscheidungen in den Ballsportwettbewerben. Im Handball der Männer holte Frankreich (28:23 gegen Island) Gold, bei den Frauen siegte Norwegen vor Rußland. Bronze ging an Spanien (Männer) und Südkorea (Frauen). Die Fußballturniere gewannen Argentinien (Männer), das im Finale mit 1:0 gegen Nigeria die Oberhand behielt, sowie die USA (Frauen), die mit dem gleichen Ergebnis Brasilien schlugen. Brasilien (Männer) und Deutschland (Frauen) holten Bronze. Eine rein brasilianisch-US-amerikanische Angelegenheit waren die Volleyball-Finals: Bei den Frauen siegte Brasilien gegen die USA, bei den Männern war es genau umgekehrt. Bronze ging an Rußland (Männer) und China (Frauen). Wasserball-Olympiasieger der Frauen wurden die Niederlande vor den USA und Australien, bei den Männern gewann Ungarn vor den USA und Serbien. Die letzte deutsche Goldmedaille der Spiele gab es schließlich am Sonnabend für die Hockeymänner, die im Endspiel Spanien mit 1:0 besiegten. Bronze ging an Australien. Bei den Frauen gewannen die Niederlande vor China und Argentinien. (sid/jW)

Balla Balla II

Peking. Für die skurrilste Einlage der Spiele sorgte am vorletzten Wettkampftag der kubanische Taekwondo-Kämpfer Angel Valodia Matos. Im Bronze-Kampf gegen den Kasachen Arman Tschilamnow rastete der Exmeister seines Landes komplett aus und versetzte dem schwedischen Schiedsrichter einen Fußtritt an den Kopf (Foto). Dieser hatte Matos zuvor disqualifiziert, weil er angeblich die ihm zustehende Verletzungsauszeit überzogen hatte. Der Kubaner lag zu diesem Zeitpunkt mit 3:2 Punkten in Führung. Matos wurde anschließend vom Taekwondo-Weltverband lebenslänglich von allen Wettbewerben ausgeschlossen, zudem wurden seine bisherigen Ergebnisse gelöscht. Die Goldmedaillen im Taekwondo gingen an Maria del Rosario Espinoza (Mexiko) und Cha Dong-Min (Südkorea). (sid/jW)

Medaillenspiegel

(nach allen 302 Entscheidungen)

G S B
1. China 51 21 28
2. USA 36 38 36
3. Rußland 23 21 28

4. Großbritannien 19 13 15
5. Deutschland 16 10 15
6. Australien 14 15 17
7. Südkorea 13 10 8
8. Japan 9 6 10
9. Italien 8 10 10
10. Frankreich 7 16 17

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