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Abkommen zwischen USA und Libyen

Tripolis. Mit einem Abkommen zur Beilegung sämtlicher noch offener »Terror-Klagen« haben die USA und Libyen am Donnerstag den Weg zur Aufnahme vollständiger diplomatischer Beziehungen frei gemacht. Das Dokument unterzeichneten der für den Nahen Osten zuständige Staatssekretär im US-Außenministerium, David Welch, und sein libyscher Kollege Ahmed Al-Fatrui in Tripolis. Im Zusammenhang mit Terroranschlägen haben 26 US-Bürger Klage gegen Libyen eingereicht, drei Libyer erhoben deswegen Klage gegen die USA. Die nun getroffene Vereinbarung ermöglicht die Einrichtung einer amerikanischen Botschaft in Libyen und einen Besuch von US-Außenministerin Condoleezza Rice in dem nordafrikanischen Land noch in diesem Jahr. Außerdem wird der Regierung in Tripolis Immunität gegen künftige Klagen wegen Terror garantiert. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2008, Seite 1, Ausland

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