-
07.08.2008
- → Inland
Abkehr von der 35-Stunden-Woche
Düsseldorf. Die IG Metall stellt erstmals die 35-Stunden-Woche in der Metall- und Elektroindustrie in Frage. »Möglicherweise kann man die 35 nicht mehr für den einzelnen, sondern nur noch im Betriebsdurchschnitt durchsetzen«, sagte Oliver Burkhard, NRWBezirksleiter der IG Metall, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Mittwochausgabe). »Bei manchen belastenden Tätigkeiten müssen wir über weitere Verkürzung reden «, sagte Burkhard. Andererseits müsse man »dem Projektingenieur Lösungen anbieten, der mit 32 Jahren ein riesiges Arbeitspensum absolviert und mit 37 vielleicht ein halbes Jahr kürzertreten will«.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland