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30.07.2008
- → Feuilleton
Sommerloch regiert
Nix los in Großbritannien? Dort sollen DNA-Analysen Aufschluß über die Frage geben, ob es den sagenumwobenen Affenmenschen Yeti gibt. Untersucht werden Haarproben aus dem indischen Dschungel. Sie ähnelten denjenigen, die der Erstbesteiger des Mount Everest, Sir Edmund Hillary, in den 50er Jahren vom Himalaya mitgebracht hatte, sagte der Primatenforscher Ian Redmond am Montag. Unter dem Mikroskop zeigten sie sowohl Eigenschaften menschlicher Haare als auch der von Orang-Utans. »Diese Haare sind ein Rätsel. Sie könnten von einer neuen Art stammen.« Kürzlich hatte ein BBC-Reporter zwei angebliche Yeti-Haare nach Großbritannien gebracht, die ihm von einem sogenannten Yeti-Experten übergeben worden waren, der sie sie im Dschungel des nordöstlichen Bundesstaates Meghalaya gefunden haben will. Dort hatte es zuvor Berichte über Sichtungen des Yeti gegeben. (AFP/jW)
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