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Beschwerde gegen malaysische Polizei

Kuala Lumpur. Der malaysische Oppositionsführer Anwar Ibrahim hat am Dienstag aufgrund einer zehn Jahre zurückliegenden Anklage wegen homosexueller Kontakte Beschwerde gegen den damaligen Polizeichef und den Generalstaatsanwalt eingereicht. Die Anklage und spätere Verurteilung führte 1998 zum Sturz des seinerzeitigen stellvertretenden Ministerpräsidenten. Jetzt sieht sich Anwar wieder mit dem gleichen Vorwurf von homosexuellen Kontakten konfrontiert. Er hat sie wieder zurückgewiesen und erklärt, er vermute eine Verschwörung, um ihn von der Macht fernzuhalten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2008, Seite 7, Ausland

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