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Japan verkauft Reis aus Reserven

Tokio. Um die Folgen der weltweiten Lebensmittelkrise zu mildern und seine übergroßen Reisvorräte abzubauen, liefert Japan 20 000 Tonnen Reis aus seinen nationalen Reserven nach Afrika. Die Regierung in Tokio verabschiedete am Freitag die erste Tranche eines bereits im April beschlossenen Hilfspakets von insgesamt 100 Millionen Dollar (rund 63 Millionen Euro), wie ein Außenamtssprecher mitteilte. Kenia, die Demokratische Republik Kongo, Guinea-Bissau, die Zentralafrikanische Republik und Burundi erhalten dem Sprecher zufolge Hilfsgelder und könnten damit den japanischen Reis kaufen. Japan sitzt auf Reserven von 2,3 Millionen Tonnen Reis. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2008, Seite 7, Ausland

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