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Beckstein beim Treffen der Sudetendeutschen
Foto: AP
Nürnberg. Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat auf dem 59. Sudetendeutschen Tag in Nürnberg die tschechische Regierung zu einem »unvoreingenommenen Dialog« aufgerufen. Zudem forderte Beckstein eine zügige Umsetzung des geplanten »Zentrums gegen Vertreibungen« in Berlin. Bayern werde darauf achten, daß das Projekt nicht »auf den Sankt-Nimmerleins-Tag« hinausgeschoben werde, betonte der Ministerpräsident. Es war das erste Mal, daß Beckstein als bayerischer Regierungschef bei dem Treffen der Sudetendeutschen sprach. Beckstein forderte weiterhin eine umfangreiche Beteiligung des Bundes am geplanten Sudetendeutschen Museum in München. »Mit ein paar Hunderttausend Euro fangen wir erst gar nicht an«, sagte der Ministerpräsident. Das Treffen, zu dem nach Veranstalterangaben 40000 Menschen kamen, stand unter dem Motto »Für Heimat und Menschenrecht«. (AP/jW)
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