Zum Inhalt der Seite

Beckstein beim Treffen der Sudetendeutschen

Foto: AP
Nürnberg. Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat auf dem 59. Sudetendeutschen Tag in Nürnberg die tschechische Regierung zu einem »unvoreingenommenen Dialog« aufgerufen. Zudem forderte Beckstein eine zügige Umsetzung des geplanten »Zentrums gegen Vertreibungen« in Berlin. Bayern werde darauf achten, daß das Projekt nicht »auf den Sankt-Nimmerleins-Tag« hinausgeschoben werde, betonte der Ministerpräsident. Es war das erste Mal, daß Beckstein als bayerischer Regierungschef bei dem Treffen der Sudetendeutschen sprach. Beckstein forderte weiterhin eine umfangreiche Beteiligung des Bundes am geplanten Sudetendeutschen Museum in München. »Mit ein paar Hunderttausend Euro fangen wir erst gar nicht an«, sagte der Ministerpräsident. Das Treffen, zu dem nach Veranstalterangaben 40000 Menschen kamen, stand unter dem Motto »Für Heimat und Menschenrecht«. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2008, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!