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Zum Gedenken

Mit der Doppel-Ausstellung »Verstummte Stimmen« erinnern die Berliner Staatsoper Unter den Linden und das Centrum Judaicum an die Vertreibung von jüdischen und »artfremden« Künstlern aus der Oper in den Jahren 1933 bis 1945. 44 Komponisten, Dirigenten, Intendanten und Sänger sind porträtiert. Eröffnet wird die Schau am kommenden Sonntag mit einer Matinee der Staatskapelle Berlin. Ein gesonderter Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den verfolgten Mitgliedern des Ensembles der Staatsoper Unter den Linden. Im Begleitprogramm gibt es eine Filmreihe und eine öffentliche Ringvorlesung an der Berliner Universität der Künste. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2008, Seite 12, Feuilleton

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