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13.05.2008
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Myanmar: Junta läßt Helfer ins Land
Rangun. Mehr als eine Woche nach dem Wirbelsturm »Nargis« in Myanmar (Birma) wächst im Katastrophengebiet die Seuchengefahr. Nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam ist das Leben von 1,5 Millionen Menschen akut bedroht, die Vereinten Nationen sehen bis zu zwei Millionen Menschen in Gefahr. Die Militärjunta lockerte nach dem Verfassungsreferendum vom Wochenende die Einschränkungen für internationale Helfer etwas, und am Montag traf die erste Hilfslieferung der USA ein. Oxfam-Regionaldirektorin Sarah Ireland warnte vor Epidemien. Es seien »alle Faktoren« für eine Folgekatastrophe gegeben, sagte Ireland am Sonntag in Thailand. UNICEF zufolge sind in einigen Gebieten bis zu 20 Prozent der Kinder an Durchfall erkrankt.
Richard Horsey vom UN-Büro für die Koordination Humanitärer Hilfe in Thailand erklärte am Montag, zwar erreichten Hilfslieferungen einige Menschen, dies geschehe aber nicht schnell genug. In der derzeitigen Situation benötigten die Opfer Trinkwasser, Unterkünfte, medizinische Hilfe und Nahrungsmittel. An all diesen Dingen fehle es derzeit in Myanmar.
Die Behörden Myanmars sprechen inzwischen von mehr als 28400 Toten. 33400 Menschen werden laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens noch vermißt.
(AP/jW)
Richard Horsey vom UN-Büro für die Koordination Humanitärer Hilfe in Thailand erklärte am Montag, zwar erreichten Hilfslieferungen einige Menschen, dies geschehe aber nicht schnell genug. In der derzeitigen Situation benötigten die Opfer Trinkwasser, Unterkünfte, medizinische Hilfe und Nahrungsmittel. An all diesen Dingen fehle es derzeit in Myanmar.
Die Behörden Myanmars sprechen inzwischen von mehr als 28400 Toten. 33400 Menschen werden laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens noch vermißt.
(AP/jW)
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