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Wachgewerbe beantragt Mindestlohn

Berlin. Das Wach- und Sicherheitsgewerbe mit seinen rund 170000 Beschäftigten will einen Mindestlohn für die Branche einführen und beantragt daher die Aufnahme ins Entsendegesetz. Der Stundenlohn für Ostdeutschland soll nach den Vorstellungen des Bundesverbands BDWS aber nur 5,75 Euro betragen, wie Verbandschef Wolfgang Waschulewski am Donnerstag berichtete. Den Antrag bei Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) stellte der Verband gemeinsam mit der Minigewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die einen Mindestlohn von 7,50 Euro in allen Bundesländern fordert, nannte den nun gestellten Antrag skandalös. BDWS und GÖD wollten »Armutslöhne auf Jahre festschreiben«, kritisierte das Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn am Donnerstag. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2008, Seite 2, Inland

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