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Haftbedingungen für Öcalan kritisiert

Strasbourg. Der Anti-Folter-Ausschuß des Europarates fordert bessere Haftbedingungen für den auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali in Isolationshaft gehaltenen kurdischen Politiker Abdullah Öcalan. Öcalan habe schwere psychische Probleme, und seine »geistige Gesundheit« habe sich seit früheren Besuchen »deutlich verschlechtert«, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

Öcalan leide unter seiner Abschottung als einziger Gefangener der Gefängnisinsel im Marmarameer. Der Europarat fordert die Türkei daher auf, Öcalan an einen Ort verlegen, »an dem er Kontakt zu Mithäftlingen haben könnte«. Dem Gefangenen müßten Anrufe bei Verwandten ermöglicht werden; er brauche ein Fernsehgerät sowie sportliche und andere Aktivitäten. Es gebe keine Rechtfertigung, einen Häftling mehr als acht Jahre unter solchen Umständen festzusetzen.(jW/NB)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2008, Seite 1, Ausland

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