-
06.03.2008
- → Feuilleton
Gloria Gaynor intim
Auch wenn es die Branche nie so bezeichnet hat, waren meine Schlagerhits allesamt tanzoriente Clubhits«, erklärt Marianne Rosenberg (52), die heute abend eine Deutschlandtour beginnt. Im Berliner Hebbel-Theater. Es folgen die Alte Oper Frankfurt (9.3.) und im Mai Orte wie das Leipziger Gewandhaus oder die Dresdner Lukaskirche, die für Clubhits nicht taugen. Rosenberg singt Jazznummern, »deren Tonart viel entspannter ist. Zugleich haben sie einen wesentlich größeren Tonumfang bis hinauf in schwindelnde Höhen. Bei den Popsongs ist das viel eingeschränkter, bei ›Ich bin wie du‹ beispielsweise bewege ich mich ja das komplette Lied hindurch mit dieser Gloria-Gaynor-Power.« Für Genreklassiker wie Cole Porters »Ev’rytime We Say Goodbye« brauche es »eine wesentlich ruhigere Atmosphäre und eine gewisse Intimität, damit man sich auf die feine Ironie und Komik der Lieder einlassen kann«. Rosenbergs Programm heißt wie ihr Album, das am Freitag erscheint: »I’m A Woman«. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton