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Leserbrief zum Artikel Kommentar: Mehrfachkrise vom 16.03.2021:

Technik ohne Zukunft

Arnold Schölzel bringt ja meist die Dinge auf den Punkt, aber der Aussage »… drastische Verunsicherung durch technische Umwälzung, die insbesondere die Autoindustrie trifft …« will ich widersprechen. Damit bedient er das übliche »Arbeitsplatzargument« gegen vernünftige Verkehrspolitik. Welche »Umwälzung«? Das Auto ist eine mörderische, umweltzerstörende, lärmende, vergiftende, platz- und ressourcenverschwendende Erfindung aus dem vorletzten Jahrhundert, der wir keine Träne nachtrauern sollten. Es ist höchste Zeit, diese altmodische Technik zugunsten von ÖPNV und Fahrradverkehr umzuwälzen. Dies geschieht aber nicht. Statt dessen wird daran aus ideologischen Gründen festgehalten. Eine Änderung geht höchstens in Richtung genauso zerstörerischer E-Autos, sogar E-SUVs.
Klaus Büchner
Veröffentlicht in der jungen Welt am 17.03.2021.
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