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Leserbrief zum Artikel Siko München: Er ist wieder da vom 20.02.2021:

Kein Geld für Rüstung

Joe Biden, der neue Präsident der USA, erinnert wahrlich an die Wiederauferstehung. Nämlich an die eines Geistes aus der Mottenkiste des US-Imperialismus. Allein die erneute Forderung, Deutschland solle zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes für die Rüstung ausgeben, ist schon paranoid. Wer Russland und China als Bedrohung wahrnimmt, der leidet unter Wahnvorstellungen und sollte besser einen Arzt aufsuchen. Wenn jemand eine Bedrohung für den Frieden ist, so sind es die US-Waffenkonzerne. Jene Herren, die bestens von Aufrüstung, Krieg und Völkermord profitieren, wie unzählige Einsätze der US-Armee weltweit belegen. Wer ernsthaft etwas für den Frieden und gegen den Klimawandel tun will, der sollte aufhören, Geld für Waffen zu verschwenden. Denn nichts fördert die Erderwärmung mehr als die Vergeudung von Rohstoffen, Energie und Arbeitskraft für die Rüstungsproduktion und die Zerstörung anderer Länder durch Kriege.
Lothar Böling, Düren
Veröffentlicht in der jungen Welt am 23.02.2021.
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Gipfel der Kriegstreiber

    Da »treffen sich« Biden, Macron, Merkel und von der Leyen virtuell auf der Münchner Sicherheitskonferenz und haben nichts Besseres zu tun, als über die Anstrengungen der EU für ein größeres Engagement...
    Peter Richartz, Solingen

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