Gegründet 1947 Freitag, 30. Oktober 2020, Nr. 254
Die junge Welt wird von 2422 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Kommentar: Bündnisfähig vom 12.02.2020:

Nächste Runde

(...) In der jW vom 10. Februar 2020 hieß es: »Auf die Frage, ob er (Herr Ramelow) die Wahl zum Regierungschef annehmen würde, wenn sie bei Enthaltung von CDU und FDP mit den Stimmen der AfD zustande komme, sagte Ramelow: ›Auf diese Konstellation werde ich mich gar nicht einlassen. Ich lasse mir die Agenda des Handelns nicht von der AfD diktieren.‹« Tja, wie würde es dann weitergehen, wenn, wie Herr Gauland am Wochenende empfohlen hat, seine Parteifreunde in Thüringen bei einer nächsten Wahl Herrn Ramelow mitwählen? Leider muss ich da an 1999 (Krieg gegen Jugoslawien) denken, als ein Herr Holter (damals PDS) in Mecklenburg-Vorpommern zu seinem Koalitionspartner SPD sagte: Wenn ihr dem Krieg zustimmt, dann verlassen wir die Regierung/die Koalition. Doch seit wann hat seit 1914 je eine SPD keinem Krieg zugestimmt? Ihr wisst, wie es ausging. Die SPD stimmte dem Krieg zu – aber die PDS/Die Linke blieb in der Regierung! Es ging ja um Politik für die Menschen, um M/V. Also geht es in die nächste Runde mit dem Rumgeeiere, um an den Fleischtöpfen der Macht zu bleiben. (...)
Andreas Notroff, Plauen
Veröffentlicht in der jungen Welt am 12.02.2020.
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Trauerspiel statt Besinnung

    Ein sehr einleuchtender Beitrag zur Verfasstheit der Linken, speziell auch ihrer Führungskräfte, Sie machen das ganze Theater mit. Kipping – schlecht, Bartsch – Reformer, und von Ali ist auch nicht vi...
    N. N., Berlin
  • Konsequentes Leitbilderfordernis

    Neben den sehr treffenden Leserbriefen zu dem auch mit historischen Bezügen versehenen Artikel »Bündnisfähig« gefiel mir besonders der Onlineleserbrief »Letzter Akt in Thüringen« auch wegen der sprach...
    E. Rasmus
  • Problem erkannt?

    Bei jeder Verlautbarung aus den Reihen der Partei Die Linke drängt sich die Frage auf: Was ist noch links, und wohin wird es mit ihr gehen? Gerade wo es um etwas geht, was kaum bedeutender und schicks...
    Roland Winkler, Aue
  • Letzter Akt in Thüringen

    Was die jW betrifft, ist Nico Popps abschließende Einschätzung der Partei Die Linke überfällig. Es sind der Kompromisse und Rücksichtnahmen genug! Sie ist, von der PDS angefangen, eine Partei von Sieg...
    W. R. Gettél
  • »Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus« (GG 20.2)

    Bündnisfähigkeit bzw. Koalitionswilligkeit sind keineswegs gleichzusetzen mit Demokratietauglichkeit. Wenn die »bürgerlichen Parteien der Mitte« (d. h. des Mittelmaßes) nicht noch weiter absacken woll...
    Reinhard Hopp