Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Sa. / So., 17. / 18. August 2019, Nr. 190
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel PDS-Bundestagsabgeordneter: »Sie werden den Sieg über uns voll auskosten« vom 15.02.2019:

Es gehört zur Geschichte der Partei Die Linke ...

Ich war bei der erwähnten Landesvorstandsitzung am 14. Februar 1992 dabei. Einen Tag später starb er. Ich werde nie vergessen, wie er voller Hoffnung kam und mit erloschenem Blick die Versammlung verließ. Für einige war er sogar als »Demokrat« gestorben. Er ging allein … Keiner holte ihn zurück. Leider stimmen die genannten Fakten. Es ist für mich immer noch, als wäre es gestern passiert. Ich habe damals einen offenen Brief an den Landesvorstand geschrieben, wo ich mich vom Verhalten einiger Genossinnen distanziert und mein Entsetzen über den Umgang mit ihm im Landesvorstand geäußert habe. Die Debatte darüber war nicht gewollt. Ich war mit ihm in der freigewählten Volkskammer u. a. Ja, es gibt viel aufzuarbeiten, damit wir auch seine klugen Gedanken nutzen können. All das gehört zur Geschichte der Partei Die Linke. Vor wenigen Jahren plante der Landesvorstand in Thüringen, sich mit Biographien unserer Mitglieder zu beschäftigen, um unsere eigene Geschichte zu schreiben. Leider blieb es nur bei einem Beschluss. Warum überlassen wir das denen, die uns schon immer verleumdet haben.
Sabine Fache
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Fake-Vorwürfe

    Die Stasi-Verwürfe, mit denen mein Mandant Gerhard Riege in den Tod gehetzt wurde, waren exakt folgende: Nachdem ihm 1958 wegen seines Promotionsthemas »Staatsbürgerrecht der BRD« eine Forschungsreise...
    Hans E. Schmitt-Lermann
  • Tragischer Tod

    Krokodilstränen eines charmanten Rechtsanwalts, dem seine weiße Weste wichtiger war als Humanismus: 1.000 Menschen auf der Beerdigung, sicher viele darunter, die entsetzt waren, eine späte Genugtuung ...
    Olaf Gosewitz
  • Nie vergessen

    Von den eigenen Genossen oder solchen, die sich selbst zu Linken ernannt hatten, wurde ein aufrechter Genosse ans Messer seiner Klassenfeinde geliefert. Er wurde von denen ans Messer geliefert, die he...
    Hans-Peter Hoffmann, Velten