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Leserbrief zum Artikel Programmdebatte: Die Masse hat das Wort vom 05.09.2018:

Reihen schließen

Auch meine jW arbeitet sich mal wieder an der kritischen Einschätzung der DDR durch Sahra Wagenknecht oder nun von Simone Lange ab. Ich finde das bedauerlich. Ist das heute so wichtig? Lasst das mal, Freunde! So wie die Beteiligung, wenn auch indirekt, von Ludger Volmer am Verbrechen der Schröder-Fischer-Regierung gegen den Frieden, 1999 bei der Teilnahme Deutschlands am Jugoslawien-Krieg, zählt das alles heute nicht mehr, wenn wir nur heute – heute! – eine Abkehr von dem verhängnisvollen Kurs Deutschlands auf Hochrüstung und Kriegsvorbereitung, Sozialabbau und Faschismus erreichen! Dazu ist die Merkel-Maas-Regierung nicht in der Lage. Weil es ja massiven Druck aus Washington geben würde. Dem muss jetzt der Druck von den Massen entgegenwirken! Auf, Friedensfreunde, schließt die Reihen! Abrüstung – dann ist für sehr vieles genug Geld da! Dann muss man nicht die Infrastruktur den Finanzhaien in den Rachen werfen! Und die Renten müssen nicht sinken! Die Pflege muss kein kompletter Notstand sein usw. Vom Sozialismus und der DDR reden wir später mal.
Volker Wirth, Berlin
Veröffentlicht in der jungen Welt am 07.09.2018.

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