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Ausstellung

Reflexion über die Folgen von Krieg

Die Werke von Ali Zülfikar zeigen bekannte Gesichter als Bleistiftzeichnungen

Von jW-Maigalerie
Foto: Ali Zülfikar

Nach Skulpturen und Zeichnungen des Berliner Künstlers Rolf Biebl zeigt die Maigalerie der Tageszeitung junge Welt ab der kommenden Woche insgesamt 40 kritisch-politische Kunstwerke des türkisch-kurdischen Künstlers Ali Zülfikar unter dem Titel »Reflexion«. Er verwendet für seine Zeichnungen in der Regel eine Schwarz-Weiß-Tonung mit Bleistift. Für die Maigalerie hat er Porträts von historisch bedeutenden Persönlichkeiten ausgewählt, die aus verschiedenen Kontexten bekannt sind und die polarisieren. Zu sehen sein werden unter anderem Bilder von Frida Kahlo, Andy Warhol, Vincent Van Gogh, Pablo Picasso, Charles Bukowski, Greta Thunberg, Rosa Luxemburg, Che Guevara, Nelson Mandela, Abdullah Öcalan und Antonio ­Gramsci. In seiner Kunst möchte Zülfikar deren Leben und Werk respektvoll in Erinnerung rufen und die Ausein­andersetzung mit ihnen in die heutige Zeit transportieren.

Am Donnerstag, 10. Oktober, werden Norman Paech, Politikwissenschaftler aus Hamburg, und Petra Lötschert, Publizistin für Kunst, ab 19 Uhr in das Werk des Künstlers einführen. Ali Zülfikar wird ebenfalls anwesend sein. Wenn Sie der Vernissage nicht beiwohnen können, haben Sie noch bis zum 14. November Gelegenheit, die Werke während der Öffnungszeiten von Mittwoch bis Freitag, 13 bis 18 Uhr, zu betrachten.

Die Maigalerie befindet sich in der Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz). Sie können sie telefonisch unter 0 30/53 63 55-54 erreichen oder per Mail an maigalerie@jungewelt.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2024, Seite 16, Aktion

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