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27.04.2023
Literatur

Am Pool

Beschreibung eines Kampfes: In seinem Roman »Noch wach?« allegorisiert Benjamin von Stuckrad-Barre das Verhältnis von Kunst und Welt

Von Stefan Gärtner
Wer wie Benjamin von ­Stuckrad-Barre auf die 50 zugeht – und der Rezensent erlaubt sich den Hinweis, dass er weiß, wovon er spricht –, der beginnt zu bilanzieren, wobei man lebensphilosophisch finden kann, dass man ohne die Fehler, die man gemacht hat, nicht der wäre, der sie bilanzieren kann. 2008 ließ sich Stuckrad-Barre, der Springers Bild zuvor für die »herzerfrischend menschenfeindlichen Neologismen« belobigt und die B. Z. als »Berliner Pitbull-Blatt« angezeigt...

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