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03.11.2016

Schuss in den Ofen

Staatseigene britische Bank kündigte russischem Fernsehsender die Konten und musste das nach einer Woche ­zurücknehmen. Dessen Programm gilt im Westen als Waffe im »Informationskrieg«

Von Reinhard Lauterbach
Das Schreiben der National Westminster Bank (einer Tochter der zu 70 Prozent in Staatseigentum stehenden Royal Bank of Scotland) an einen ihrer Geschäftskunden wurde Mitte Oktober bekannt. Mit Wirkung zum Dezember werde man alle Kontoverbindungen des Londoner Büros der russischen Nachrichtenplattform Russia Today (RT) kündigen, teilte die Geschäftsleitung mit. Man habe eine Analyse der bisherigen Geschäftsbeziehung vorgenommen und sei zu diesem Schluss gekommen. Ein...

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