Leserbriefe
Liebe Leserin, lieber Leser!
Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2000 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.
Leserbrief zum Artikel Zwei Fraktionen
vom 25.01.2012:
Zu kurz gesprungen
Trotz seiner Länge bietet dieser Artikel wenig neue Erkenntnisse. Es gibt transatlantische Hegemoniebestrebungen in Nahost? Ach, was. Amerikanisch-europäische Begehrlichkeiten bezüglich iranischer Energiereserven könnten zu militärischen Konflikten führen? Scharfsinnig. Durch die Unterstützung der Feudaldiktaturen wird der Teufel mit dem Belzeebub ausgetrieben? Hatten wir alles schon einmal. Die wirklich interessante Frage, nämlich inwiefern der iranische "Präsident" und seine Fraktion, getrieben durch innenpolitischen Druck, nicht nur Seiten der "grünen" Opposition, sondern auch der klerikalen Eliten, selbst bereit ist, die Konfrontation mit den imperialistischen Kräften zuzuspitzen und damit selbst den casus belli für einen "militärisch forcierten Regimewechsel" zu liefern, wird leider nicht einmal angedacht. Schade.
Johannes Walter
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
-
Das Argument des Autors mit der Atom-
bombe (die die Saudis genauso
basteln könnten wie die Iraner) hinkt
enorm. Und er hat es ja selbst richtiger-
weise zwei Sätze später mit seiner An-
merkung ...
Thomas Klinger