Zum Inhalt der Seite

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2000 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Leserbrief zum Artikel Neoliberale Kur verlangt vom 14.11.2009:

die Weisheiten d. Kapital u. seiner W.-Weisen

Ob nun weise Wirtschaftsweise oder sonstige sogenannte Gutachter, stets sind deren Rezepte gleich. Mal sollen Haushaltskürzungen, also weiterer Sozialabbau vorgenommen werden, mal sind Schulden aufzunehmen, dann wieder steht eine Mehrwertsteuererhöhung nebst Senkung der Kapitalsteuern an, stets die gleiche alte Leier. Soll es voll im Sinne Friedmans sein, oder darf noch etwas Keynes mit aufgenommen werden, so in etwa die Frage,- u. Aufgabenstellung. All das mit der ausschließlichen Absicht, die fallende Profitrate aufzufangen und sie möglichst größtmöglich zu steigern. Dann wird uns eingeredet, dass die Properität der Wirtschaft, also die Profitsteigerung des Kapitals, wirklich Allen anschließend und überhaupt zugute kommt. Tatsächlich passiert dann aber Folgendes: Je mehr die Profite steigen, desto bessere Rationalisierungsmöglichkeiten ergeben sich. Da der heimische Markt nicht über genügend Kaufkraft verfügt, steht dann vermehrt der Kapitalexport an, also Verlagerung der Produktion ins Ausland. Sonstige Kapitalbeteiligungen, Kapitalerwerbungen etc. dort, komplettieren dann das Ganze. Da auch das nicht alles an Kapital An/Verwendungen abdeckt, steht verstärkt ein Hinfluß zu Finanzspekulationen und sonstigem Schwindelkapital an. Weil selbst das noch nicht ausreicht, um das unbeschäftigte Kapital unterzubringen, erhöht sich der Druck auf die Rüstung, die stetig auch deshalb steigt, sowie das große Verlangen nach Kriegen, wo das Geld recht gut angelegt werden kann.
Peter Hörsel
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Super Sache, ihr Herren Weisen

    Öffentliche Ausgaben verringern, Steuern erhöhen. Auf Pump leben ist und bleibt nun mal Mist. Einzige, wenn auch die beste der schlechten Maßnahmen ist dann also eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Ans...
    Matthias Kehring