Zum Inhalt der Seite
06.10.2015

Kollateralverbrechen

Nach dem US-Luftangriff auf ein Krankenhaus in Kundus lassen Stellungnahmen der afghanischen Behörden auf ein kaltblütiges Kriegsverbrechen schließen

Von Knut Mellenthin
Nach dem US-Luftangriff auf ein Krankenhaus in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Kundus hat sich die Zahl der Todesopfer auf 22 erhöht. Zehn von ihnen, darunter drei Kinder, waren Patienten; die anderen zwölf gehörten zum Personal. Außerdem wurden 37 Menschen zum Teil schwer verletzt. Die internationale Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« (Médecins Sans Frontières, MSF), die das Hospital betrieben hatte, gab am Sonntag die Schließung bekannt, da auf Grund...

Artikel-Länge: 3689 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90