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12.03.2015

Geh in die Höfe

Kunst aus den Gegenden, die man Städte nennt: Eine Erinnerung an den Maler Herbert Weitemeier aus Berlin-Kreuzberg

Von Anja Röhl
Die Ansicht einer Kreuzberger Häuserfront. Ineinander verschachtelte Altbauten. Die Häuser wirken gekrümmt. Sie schlängeln sich, scheinen wie Erdschichten ineinander geschoben. Als breche sie jemand auf und lege ihr Inneres frei. Dazwischen Menschen, winzig klein. Sie schwanken einzeln, zwischen den Schächten, tanzen, fliehen und stürzen herab. Sie sind Gespenster, die sich mit Vögeln vermischen, auffliegen und in Richtung Himmel größer werden. Schaut man genauer hi...

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