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01.09.2014

Endlagersuche mit Vorbehalt?

Atommülltagung in Kassel: Anti-AKW-Bewegung weitet Kampagne gegen Mißstände bei Lagerung radioaktiven Abfalls aus. Kritik an Umweltministerin

Von Reimar Paul
Rostende Tonnen, strahlende Druckbehälter und Halden: Vor einem Jahr hatten Antiatomkraftgruppen erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme zu radioaktiven Abfällen in Deutschland vorgelegt. Die schlicht mit »Atommüll« betitelte Studie listet 92 Orte auf, an denen sie entstehen oder lagern. Als Deponien fungieren derzeit neben stillgelegten und noch laufenden kommerziellen Atomkraftwerken und den End- und Zwischenlagern Ahaus, Gorleben, Lubmin, Asse und Morsleben auc...

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