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Fall Oury Jalloh: Dubioses Feuerzeug

Dessau. An dem Feuerzeug, mit dem sich Oury Jalloh 2005 im Polizeirevier Dessau selbst angezündet haben soll, seien keine weiteren Ermittlungen möglich. Das teilte der Dessauer Oberstaatsanwalt Folker Bittmann auf jW-Nachfrage am Montag abend mit. Bei einer Analyse des Feuerzeug­restes im Sommer 2012 war festgestellt worden, daß eingeschmolzene Polyesterfasern nicht aus der Arrestzelle stammen. Die Nebenklage hatte daraufhin beim Magdeburger Landgericht vergeblich beantragt, deren tatsächliche Herkunft zu prüfen, da dies auf eine Manipulation hindeute. Die Staatsanwaltschaft leitete Ende 2012 ein Prüfverfahren ein. Nun habe ein Biologe vom LKA Baden-Württemberg erklärt, daß keine Aussage über die Herkunft der gefundenen Fasern möglich sei, so Bittmann.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2013, Seite 4, Inland

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