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Serbien sagt Nein zum EU-Plan für Kosovo

Belgrad. Nach dem Regierungschef und dem Staatspräsidenten hat jetzt auch die größte Regierungspartei (SNS) in Serbien den EU-Vorschlag für ein Abkommen mit dem Kosovo abgelehnt. »Wir unterschreiben nicht, setzen aber die Verhandlungen fort«, sagte ihr Vorsitzender, Aleksandar Vucic, am Montag in Belgrad. Zuvor hatte die Serbisch-Orthodoxe Kirche die Staatsführung vor einer Unterschrift gewarnt. Nach acht Verhandlungsrunden hatte die EU ein Abkommen vorgeschlagen, das die serbische Minderheit in den Kosovo-Staat integriert werden soll. Demgegenüber will Belgrad für seine Landsleute im Nachbarland eine breite Autonomie durchsetzen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2013, Seite 2, Ausland

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