Zum Inhalt der Seite

Protest gegen Naziaufmarsch

Frankfurt/Oder. Die neofaschistische NPD plant für den 10. November einen Aufmarsch in Frankfurt (Oder). Das Bündnis »Kein Ort für Nazis« will mit Aktionen des zivilen Ungehorsams das braune Treiben verhindern. In der Vergangenheit seien nicht nur in Frankfurt (Oder), »sondern auch in Städten wie Dresden, Warschau, Cottbus oder Potsdam rechte Aufmärsche be- oder verindert worden«, heißt es in einem Aufruf. Das Bündnis, in dem sich Akteure der Städte Frankfurt (Oder) und Subice sowie des Landes Brandenburg zusammengeschlossen haben, erfährt derweil breite Unterstützung durch Antifagruppen, Jugendverbände, Parteien, Gewerkschaften, Flüchtlingsinitiativen und Studierendengruppen der Europa-Universität Viadrina.

(fo)

Gegenkundgebung am 10. November ab 9 Uhr, Platz der Republik/Heilbronner Straße

www.kein-ort-fuer-nazis.org
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2012, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage