18.09.2012
Politisch motivierte Tätersuche
Wer hat den US-Botschafter in Bengasi getötet: libysche oder ausländische Gotteskrieger?
Von Rainer Rupp
Um den Tod des US-Botschafters Christopher Stevens im libyschen Bengasi am Dienstag vergangener Woche hat die Legendenbildung begonnen. Einen Tag nach dem Sturm auf das Konsulat sprachen Medien in den Vereinigten Staaten vom »Erstaunen« der US-Sicherheitsbeamten »über die Komplexität des Angriffs«. Die Angreifer – mutmaßlich islamistische Gotteskrieger mit Verbindung zu Al-Qaida – seien »gut bewaffnet und scheinbar gut informiert« gewesen. Mittlerweile ...
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