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15.09.2012

Mao in Patagonien

China braucht Rohstoffe, Argentinien hat sie. Ob in Öl, Soja oder Eisen – Konzerne aus dem Reich der Mitte investieren Hunderte Millionen. Ein Blick auf die Schattenseiten der chinesisch-argentinischen Lovestory

Von Gaby Weber
Im Handstreich hatte Cristina Fernández de Kirchner im April die Aktien der spanischen Repsol am Erdölkonzern YPF konfisziert. »Sie haben unsere Erdölfirma geplündert, nicht genug gefördert und keine neuen Vorkommen erschlossen«, begründete die argentinische Präsidentin ihr Vorgehen. So hatte man sich die Privatisierungen in den neunziger Jahren nicht vorgestellt, als die Schätze des Landes an Ausländer verkauft wurden. Auch Cristina Fernández de Kirchner und ihr ve...

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