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01.08.2012

Bald »Sojaweltmeister«

In Brasilien werden Nachfahren schwarzer Sklaven für Anbau der Nutzpflanze von ihrem Grund und Boden vertrieben – trotz Landrecht und oft mit Waffengewalt

Von Norbert Suchanek
Die Haut des Sojafarmers in Brasilien ist in der Regel weiß, die der Opfer seines Expansionsdrangs im Bundesstaat Maranhão meist dunkel. Die Landrechtssituation sei dramatisch, erklärte kürzlich die Gesellschaft für Menschenrechte in Maranhão (SMDH). Unter den Vertreibungen leiden gegenwärtig vor allem Nachfahren schwarzer Sklaven. Der schon seit Jahrzehnten von der Familie Sarney kontrollierte Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens wird ...

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