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Ackermann übergibt Deutsche Bank

Frankfurt/Main. Der nach zehn Jahren scheidende Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sagte am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Geldinstituts in Frankfurt am Main, er übergebe die Bank »in guter Verfassung« an seine Nachfolger, den bisherigen Chef der Investmentbanking-Sparte Anshu Jain (Foto) und den bisherigen Deutschland-Chef Jürgen Fitschen. Wachstumsperspektiven für das Unternehmen sieht Ackermann nicht zuletzt in den Schwellenländern. Die Deutsche Bank habe ­Asien schon früh für sich entdeckt und sei dort hervorragend positioniert. Auch in Lateinamerika und im Nahen Osten wolle der Konzern seine Position weiter ausbauen, sagte der Schweizer vor rund 7 000 Aktionären und Beobachtern in der Frankfurter Festhalle. Vor dem Eingang protestierten Aktivisten des Netzwerks ATTAC unterdessen gegen »Ackermanns Vermächtnis« aus Nahrungsmittelspekulationen, »Beihilfe zur Steuerflucht« und Rüstungsinvestitionen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2012, Seite 1, Inland

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