23.01.2012 / Abgeschrieben / Seite 8Inhalt

Alle benötigten Behandlungen

Der Tod des Häftlings Wilman Villar Mendoza am vergangenen Donnerstag in Kuba wurde von westlichen Medien zu einer Propagandakampagne genutzt. Am Sonnabend nahm die kubanische Regierung in einer Erklärung Stellung:

Um 18.45 Uhr am 19. Januar starb in Santiago de Cuba der gewöhnliche Häftling Wilman Villar Mendoza in der Intensivstation des Chirurgischen Krankenhauses »Doctor Juan Bruno Zajas« aufgrund eines sekundären Multiorganversagens im Verlauf einer schweren Atemwegsepsis, aufgrund derer der Patient einen septischen Schock erlitten hatte.

Diese Person war am vergangenen 13. Januar als Notfall von der Strafanstalt »Aguadores« in das Provinzkrankenhaus »Saturnino Lora« überstellt worden, als er Symptome einer schweren Lungenentzündung des linken Lungenflügels zeigte. Dort erhielt er alle für diese Art von Leiden benötigten Behandlungen. Er wurde beatmet und künstlich ernährt, erhielt eine Flüssigkeitstherapie, Blutderivate sowie gefäßaktivierende Medikamente und Breitspektrumsantibiotika der neuesten Generation.

Das Chirurgische Krankenhaus »Juan Bruno Zajas«, in dem er verstarb, ist eines der Krankenhauszentren mit dem höchsten Niveau in der östlichen Region, und seine Intensivstation verfügt über große Erfahrung bei der Betreuung schwerkranker Patienten.

Villar Mendoza wohnte im Bezirk Contramaestre, Provinz Santiago de Cuba, und verbüßte seit dem 25. November des Jahres 2011 eine Haftstrafe wegen Mißachtung, Attentats und Widerstands.

Die Tat für die er bestraft wurde, ereignete sich während eines öffentlichen Skandals, bei dem er seine Ehefrau angriff und ihr Verletzungen im Gesicht zufügte, worauf seine Schwägerin das Eingreifen der Behörden beantragte. Beim Eintreffen der Beamten der PNR (Nationale Revolutionäre Polizei) leistete er Widerstand und griff diese an.

Seine nächsten Familienangehörigen waren über alle Maßnahmen informiert, die bei seiner medizinischen Betreuung ergriffen wurden, und haben die Anstrengungen der Gruppe von Fachärzten, die ihn betreute, anerkannt.

Im Zusammenhang mit diesem Ereignis betreiben ausländische Presseagenturen, besonders aus Miami, seit Tagen eine intensive internationale Diffamierungskampagne, in schmählichem Bündnis mit inneren konterrevolutionären Elementen, die Villar Mendoza als einen angeblichen »Dissidenten« präsentieren, der nach der Durchführung eines Hungerstreiks im Gefängnis verstorben sei. Diesbezüglich gibt es umfangreiche Beweise und Zeugenaussagen, die belegen, daß er weder ein »Dissident« war, noch sich im Hungerstreik befunden hatte.

Nachdem Wilman Villar das Vergehen begangen hatte, für das ihm in Freiheit der Prozeß gemacht wurde, begann er, sich mit konterrevolutionären Elementen in Santiago de Cuba zu verbinden, die ihn Glauben machten, daß seine angebliche Zugehörigkeit zu den Söldnergrüppchen es ihm erlauben würde, dem Handeln der Justiz zu entkommen.

Kuba bedauert den Tod jedes Menschen, es verurteilt energisch die groben Manipulationen unserer Feinde und wird es verstehen, diese neue Aggression mit der Wahrheit und der Standfestigkeit, die unser Volk auszeichnen, auseinanderzunehmen.

Quelle: Granma, Übersetzung: RedGlobe
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