28.06.2011
Kein Land in Sicht
Tarifverhandlung an teilprivatisierter Billiglohntochter der Berliner Charité fortgesetzt. Kaum Annäherung zwischen Unternehmen und Gewerkschaften
Von Jörn Boewe
Die Verhandlungen für die über 1800
Direktbeschäftigten der Dienstleistungstochter des Berliner
Universitätsklinikums Charité, der Charité
Facility Management GmbH (CFM), ziehen sich hin. Mitte Mai hatte
sich das Unternehmen, das zu 51 Prozent der landeseigenen Uniklinik
und zu 49 Prozent einem Konsortium aus den Firmen Dussmann,
Hellmann Logistics und der Fresenius-Tochter Vamed gehört,
nach einem zweiwöchigen Streik bereit erklärt,
Verhandlungen mit den Gewerkscha...
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