14.03.2011
»Die griechische Regierung wollte keine Toten«
Hungerstreikende Flüchtlinge erkämpfen Zugeständnisse. Ein Durchbruch gelang ihnen nicht. Gespräch mit Ioanna Meitani
Interview: Gitta Düperthal
Ioanna Meitani ist Gewerkschafterin im Vorstand des Verbandes
für Übersetzer, Lektoren und Korrektoren in Athen
Der Hungerstreik von 300 Migranten in Griechenland ist am
vergangenen Mittwoch beendet worden. Innenminister Giannis Ragousis
hat sich bereit erklärt, das Gesetz, das
»Papierlose« ständig der Gefahr aussetzt,
festgenommen und abgeschoben zu werden, zu verändern. Ist das
ein Erfolg?
Die Streikenden, die seit 44 Tagen keine Nahrung und teilweise auch
keine F...
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