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Lager auch in Hamburg getrennt

Hamburg. Die Versammlungsbehörde hat am Dienstag per Auflagenbescheid eine Kundgebung des Hamburger Bündnisses gegen rechts aus der Innenstadt verbannt. Die Kundgebung dürfe nicht wie angemeldet am Samstag, den 12. Februar, auf dem Bürgersteig des Jungfernstieges, Ecke Neuer Jungfernstieg in der Innenstadt stattfinden, sondern auf dem Johannes-Brahms-Platz vor der Musikhalle, erklärte Bela Rogalla vom Hamburger Bündnis gegen rechts am Montag gegenüber junge Welt. Unterdessen lasse Innensenator Heino Vahldiek (CDU) »gewalttätige Neonazis von der NPD auf dem Gänsemarkt aufmarschieren«.

Das Hamburger Bündnis gegen rechts habe die Rechtsanwältin Cornelia Ganten-Lange beauftragt, eine Einstweilige Verfügung gegen den Auflagenbescheid der Versammlungsbehörde vor den Hamburger Verwaltungsgerichten zu erstreiten, um einen Protest in Hör- und Sichtweite der NPD-Kundgebung durchzusetzen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2011, Seite 15, Antifaschismus

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