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15.01.2011

Bernanke zaubert

Trotz gewaltiger Wirtschaftsprobleme versucht sich US-Notenbankchef in der Kunst, aus schlechten Nachrichten einen Aufschwung zu konstruieren

Von Rainer Rupp
Nach den zahlreichen Nachrichtenmanipulationen, Desinformationen und Halbwahrheiten, die ein »starkes Wachstum« und eine »Erholung der US-Wirtschaft« belegen sollen, hat US-Notenbankchef Ben Bernanke jetzt noch eins draufgesetzt: Nach seiner Erklärung, warum seit kurzem in den USA die Zinsen steigen, reiben sich selbst notorische Gesundbeter der US-Ökonomie die Augen. Die Zinssteigerungen seien »weitgehend der besseren Nachrichtenlage geschuldet«, hatte der erste Ma...

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