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13.11.2010

Ungefähr alles außer Musik

Collage der Gegenkultur: Das Fanzine Monochrom ist so dick wie ein Telefonbuch

Von Jürgen Schneiderbanger
Als im Punk vor langer Zeit die ersten Fanzines entstanden – in Windeseile zusammengeschusterte, kleinauflagige Undergroundhefte mit Nachrichten aus der Szene für die Szene–, waren dies schnelle Medien für eine schnelle Subkultur. Weil sie sich auf nichts einließen, garantierten sie maximale Autonomie. Ihr Erscheinungsbild zeigte ihre Unabhängigkeit von bürgerlichen Seh- und Lesegewohnheiten stolz vor. 1980 war dies ein (medien-)politisches Statement. F...

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